„Vertrauen, Kompetenz und Qualität sind die Merkmale, mit denen wir uns hervorheben können!“ -Pascal, Projekt-Manager

Als wir mit Pascal über seine Person und die Arbeit bei der bipG vor Ort sprachen, waren wir nicht nur von seiner vielfältigen Biografie beeindruckt. Es war auch sein unstillbarer Wille zu helfen und der ständige Wunsch zur Verbesserung, die uns fasziniert haben. Pascal hat vor Kurzem bei der bipG vor Ort als Projekt-Manager angefangen. Wir sind besonders glücklich, ihn bei uns zu haben. Denn, Pascal ist selbst gelernte Pflegefachkraft und weiß daher aus eigener Erfahrung, wo Verbesserungsbedarf besteht und was die Mitarbeiter*innen vor Ort brauchen.

„Es hat mir immer Spaß gemacht, mich um Menschen zu kümmern!“

Pascal ist 48 Jahre alt und kommt aus dem beschaulichen 1.000-Seelen Dörfchen Wahlschied im schönen Saarland. Der Wunsch zu helfen, wurde ihm gewissermaßen schon in die Wiege gelegt, denn viele seiner Familienmitglieder waren schon zu seiner Kindheit bei den Maltesern aktiv. Er hat sein Handwerk also gewissermaßen schon im Kindesalter gelernt und auch schon früh Wunden bei Sanitätsdiensten, auf Sportplätzen oder bei Veranstaltungen versorgt. Da ist es wenig verwunderlich, dass es ihn in späteren Jahren zur Pflege zog. Nachdem er seine Ausbildung zum Fachkrankenpfleger beendet hat, war er ganze 17 Jahre am Herzzentrum Völklingen auf der Intensivstation beschäftigt, wo er auch seine Fachausbildung zum FKP für innere Medizin und Intensivmedizin absolvierte. Dort hat ihn die Mischung aus Technik, Intensivmedizin, Notfallmedizin und der scharfen Aufmerksamkeit gereizt, die dort notwendig sind. Parallel entdeckte er seinen Hang zum Rettungsdienst, den er seit 1989 bis heute ehrenamtlich ausübt. Ob zu Lande, oder in der Luft, als Rettungsassistent hat er viel erlebt.

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Von der einen auf die andere Seite

In seiner Zeit vor der bipG vor Ort war Pascal unter anderem als Provider für medizinische Geräte beschäftigt. Dort liebte er neue Kollegen auszubilden, sie als Mentor zu begleiten, das Produktmanagement, aber auch die Leitung eines Vertriebsteams. Letzten Endes war es der innere Wunsch nach Veränderung und etwas Neuem, der ihn dazu brachte, sich für die bipG VO zu interessieren. Es hat ihm in der Providerszene immer viel Spaß gemacht, aber im Herzen ist er doch Pfleger und wo kann er besser mit all dem Wissen punkten, dass er sich in den vergangenen elf Jahren angeeignet hat? Er möchte aufseiten des Pflegedienstes neue Impulse setzen, neue Sichtweisen etablieren und auch einen Ausblick auf die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Pflege geben.

„Sowas wie das CRM-Training schwebt mir auch für die Pflege vor“

Pascal hat in den 90er Jahren an einem der ersten sogenannten CRM-Trainerkurse in Tübingen teilgenommen. Das TüPass befasst sich mit der Steigerung der Patientensicherheit. Das Training dient der Verbesserung von Kommunikation und Abläufen in medizinischen Stresssituationen. Es geht eben um die richtigen Worte im richtigen Moment. Man kann sich das ganze Training wie einen Flugsimulator vorstellen, nur dass mögliche Extremsituationen in einem klinischen oder notfallmedizinischen Setting geübt werden. Das Besondere des Konzepts ist die Selbstbewertung der Teilnehmer am Ende. Diese werden nämlich mit Videoaufnahmen ihrer Handlungen konfrontiert, was eine ganz andere Art der Selbsterkenntnis fördert.

„Die bipG vor Ort steht für Vertrauen, Kompetenz und Qualität“

Pascal möchte die Qualität der bipG vor Ort weiter verbessern und z. B. die bewährten CRM-Trainingskonzepte auch in die Pflege bringen. Er verspricht sich davon, den Mitarbeiter*innen der bipG vor Ort eine ganz neue Art der Sicherheit vermitteln zu können. Darüber hinaus ist Pascal ganz nah am Zeitgeist, denn die Digitalisierung spielt ebenfalls eine Rolle in Pascals Konzept. Er möchte Elemente aus seinen Fachbereichen der telemonitorischen Begleitung oder der telemedizinischen ärztlichen Begleitung von Patienten für die bipG vor Ort nutzbar machen.

„Das Kind kam sozusagen mit 240 km/h auf die Welt!“

Als wir Pascal fragten, ob ihm besondere Momente in Erinnerung geblieben sind, fielen ihm sofort zwei ein. Nach einer eigentlich erfolgreichen Herz-OP kam es zu Komplikationen, die Zeit drängte und der Brustkorb des Patienten musste schnell geöffnet werden. Pascal rettete das Leben des Patienten, indem er seinen Finger auf die insuffiziente Naht am Bypass legte, gleich am Übergang zum schlagenden Herzen und so einen Herzstillstand verhinderte.

Das zweite Ereignis ist fast ein Geschwindigkeitsrekord. Eine hochschwangere Patientin wurde im Rettungshubschrauber zum Entbindungsort gebracht. Dort angekommen, gab es aber nichts mehr zu entbinden – das Kind war schon auf die Welt gekommen, mit 240 Stundenkilometern!

„Es gibt keine normalen Tage bei der bipG vor Ort und das ist das Spannende!“

Pascal begeistert an der bipG vor Ort besonders der Innovationswille, die Bereitschaft, neue Wege zu gehen und dass nicht an festgefahrenen Strukturen festhalten wird. Außerdem gefällt ihm das große Spektrum, „die Vielfalt an allem, was einem dort begegnet!“ und besonders, dass die Mitarbeiter und Kollegen die Möglichkeit haben, sich einzubringen und auch gehört werden.

Pascal freut sich auf das, was ihn bei der bipG vor Ort in Zukunft erwartet. „Ich bin zu allen Schandtaten bereit und offen gegenüber Neuem!“

Wir bedanken uns für das spannende Interview, wünschen ihm alles Gute und dass er viele seine Visionen zur Verbesserung umsetzen wird