„Ich habe seit dem Wechsel nicht einen Tag bereut!“ Interview mit Ulrike Eggert

Bitte stell dich kurz vor mit Namen, Alter und aktueller Position.

Hallo. Ich bin Ulrike Eggert, 46 Jahre alt, tätig als Pflegedienstleitung für den Raum NRW für die 1:1 Versorgungen.

Wie bist du zur bipG VOR ORT gekommen?

Ich habe im Internet und in Facebook-Foren schon öfter von der BipG vor Ort gelesen und habe dann als ein Arbeitgeberwechsel anstand noch genauer recherchiert. Das Modell der Intensivpflege vor Ort hat mir schon immer gut gefallen und die Kritiken und Erfahrungsberichte dieser Firma haben mich dann überzeugt.

Wie sah dein bisheriger Werdegang im Unternehmen aus?

Ich habe am 1. Januar 2017 begonnen als Pflegedienstleitung für Rheinland-Pfalz und ab 01.04.2017 für NRW.

Was macht dir besonders Spaß an deiner Arbeit und warum hast du dich für die Pflegebranche entschieden?

Ich machte 1994 mein Examen als Krankenschwester und habe 14 Jahre auf verschiedenen Intensivstationen der Fachrichtungen Pneumonologie, Innere, Nephrologie und in der Anästhesie gearbeitet. Seit 2009 arbeitete ich als Teamleitung in der 1:1-Pflege und betreute dort etwa 5 Teams gleichzeitig.
Ich entschied mich für den Beruf der Krankenschwester weil schon früh klar war das ich einen sozialen Beruf ausüben möchte.
An der Pflege speziell gefällt mir dass ich Menschen in einer oft schlimmen Phase ihres Lebens Erleichterung verschaffen kann und sie somit ein Stück ihres Lebens begleite.
Jetzt in der Individual-Versorgung kommt das noch viel mehr zur Geltung als damals im Krankenhaus als alles immer anonymer und in einer gewissen Form gleichgültiger wurde. Jedenfalls habe ich es so empfunden und aus diesem Grund auch den Wechsel zur Häuslichen Intensivpflege gemacht. Ich habe es seither nicht einen einzigen Tag bereut!
Pflege wird immer bürokratischer und dennoch sollten wir den Menschen hinter all den Akten und Dokumenten nicht vergessen und vernachlässigen. Wir begleiten unsere Kunden in einer der schlimmsten Zeiten ihres Lebens, oft sogar bis zum Tod. Das ist kein einfacher Job, vielleicht sogar einer der schwersten. Trotz allem kann ich mir keinen besseren Job vorstellen, weil es nicht nur irgendein Job ist.

Pflege bedeutet für mich …

Individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasste Betreuung die ganzheitlich den Menschen in den Mittelpunkt stellen sollte.

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