„Ein Danke und ein Lachen machen so viel aus!“ - Melanie, Pflegefachkraft

Melanie ist ein tolles Beispiel dafür, dass man auch ruhig Umwege gehen darf und trotzdem glücklich an seinem Ziel ankommt. Denn, bevor sie bei uns landete, schloss sie erfolgreich eine Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel ab. Den Wunsch in der Pflege zu arbeiten trug Melanie schon seit langem mit sich herum. „Ich bin der festen Überzeugung, dass man Pflege respekt- und würdevoll durchführen kann!“ Mit ihrem bestandenen Examen hat sie sich einen großen Traum erfüllt. Mittlerweile arbeitet sie mit großer Freude bei der bipg vor Ort und fühlt sich gut aufgehoben.

Es brauchte keinerlei Überzeugungskraft Melanie für die Pflege zu begeistern. Die Freude an der Pflege lernte sie erstmals bei ihrer Großmutter kennen. Denn Melanie hat ihre Oma bis zum Lebensende gepflegt und hatte in dieser Zeit häufig Kontakt zu Pfleger/innen. Auf diese Weise entwickelte sich der Wunsch, ebenfalls in der Pflegebranche zu arbeiten und Gutes zu tun. Dabei war ihr Start gar nicht so einfach. Bevor sie in der bipG VO 1:1 Versorgung anfing, hat Melanie auch schon in einem Heim als Altenpflegerin gearbeitet. Dort wurde sie aber wegen der schwierigen Zustände und den prekären Arbeitsbedingungen nicht glücklich.

„Ich bin niemand, der schnell aufgibt!“

Doch der Wunsch, als Pflegefachkraft zu arbeiten war stärker, als die negativen Erfahrungen, die sie gemacht hat. Mittlerweile arbeitet die zweifache Mutter in einer 1:1 Versorgung im beschaulichen Örtchen Rheinböllen, wo sie zufriedener nicht sein kann. Die Stelle hat sie über die Empfehlung einer Freundin bekommen, die ebenfalls bei uns arbeitet.

„Hier bei der bipG VO bin ich richtig glücklich!“ – Klar, ist so ein Arbeitstag als Pflegefachkraft auch anstrengend, aber dafür bekommt man auch echte Menschlichkeit zu spüren und viel zurück.

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„Ich gehe mit Freude arbeiten!“

Mit ihrer offenen Art, der Kommunikationsfreude und der sie umgebenen Herzlichkeit fühlen sich Melanies Klienten schnell in guten Händen. Und das sind sie auch, denn Melanie ist kein Mensch, der sich schnell Vorurteilen hingibt. Denn ihr ist der Blick hinter die Fassade ihrer Mitmenschen wichtig. Indem sie die Biografie hinter den Menschen kennenlernt, kann sie verstehen, warum jemand so ist, wie er eben ist. Denn in der Pflege ist eine gute Menschenkenntnis ein wichtiger Faktor.

„Du bist der Kopf und ich bin deine Hand“

In ihrer jetzigen Versorgung ist Melanie Feuer und Flamme. Sie hat ihren Klienten gern, kommt gut mit ihm zurecht und legt großen Wert darauf, ihm ein Stück Lebensqualität zurückzugeben. Es ist ihr daher wichtig klarzustellen, dass viele Patienten/innen noch voll über ihre geistigen Fähigkeiten verfügen, es nur eben körperliche Probleme gibt, die eine Unterstützung erforderlich machen. Melanie sieht diese Situation mit einer leichten Selbstverständlichkeit, sie versteht sich als die neue Hand, die dem Kopf hilft, seinen Alltag zu meistern. Bei vorschnellen Urteilen kann sie nur mit dem Kopf schütteln: „Die Leute sehen, dass jemand im Rollstuhl sitzt und denken dann, dass man ja auch sonst nichts mehr kann!“. Dafür macht es ihr besondere Freude, wenn sie sieht, dass ihr Klient anfängt aufzublühen. Da er auch ein großer Musikliebhaber ist, der leidenschaftlich am Computer Musik auflegt, kommt es manchmal sogar dazu, dass gemeinsam gesungen wird!

„Ein Danke und ein Lachen machen so viel aus!“

In den ganzen fünf Jahren, die Melanie mittlerweile als Pflegefachkraft arbeitet, gab es noch keinen Morgen, an dem sie aufgestanden ist und die Arbeit als Belastung empfand. Jemandem zu Helfen, seinen Alltag zu meistern und ihn Glücklich zu sehen erfüllt sie mit Stolz und Glück. Das Geben betrachtet Melanie als Selbstverständlichkeit – sie gibt gerne etwas von ihrer Zeit ab, wenn es anderen hilft, ein Stück Lebensqualität zurückzuerlangen.
Umgeben von Stoffen, kann die Welt sein, wie sie ist

Als Ausgleich zu ihrem Beruf hat Melanie das Nähen für sich entdeckt. Aber nicht erst vor Kurzem, sondern schon vor Jahren. Denn wie der Traum in der Pflege zu arbeiten hat sie diese Leidenschaft von ihrer Großmutter, die früher beruflich als Näherin gearbeitet hat. Wenn Melanie in ihrem gemütlichen Näh-Zimmer sitzt und dort ihren Stoffen umgeben ist, neue Kleidung entwirft und auch näht, findet sie Ruhe und Entspannung. Es ist eben auch ein Stück Meditation, wenn man nur auf die eine Sache fixiert ist und den Rest der beschäftigten Welt auch mal vergessen darf.

„Ich arbeite so gern in meinem Beruf“

Melanie ist bei uns ausgesprochen zufrieden. Besonders gefällt ihr, dass man auch als Pflegefachkraft neue Ideen einbringen kann, ohne dass diese gleich abgelehnt werden. Außerdem sind die Geschäftsführung und Account Manager gesprächsbereit und nehmen einen auch ernst, statt nur freundlich zu lächeln. „Man kann sich ausprobieren und verwirklichen“. „Ich kann bei der bipG vor Ort so pflegen, wie ich es mir immer vorgestellt habe.“

Wir danken Melanie für die vielen Einblicke in ihren Berufsalltag und wünschen ihr auch weiterhin alles Gute!